Sozial.de

Sozial.de ist das zentrale Nachrichtenportal für die Sozialwirtschaft.
  1. Was für andere Berufsgeheimnisträger selbstverständlich ist, gilt nicht für Sozialarbeiter*innen. Denn anders als z.B. Ärzte, Rechtsanwältinnen, Priester und Steuerberaterinnen können Fachkräfte in der Sozialen Arbeit nicht von einem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen. Diese Unterscheidung ist ein Relikt aus alten Zeiten, erklärt der DBSH und hat gemeinsam mit weiteren Organisationen ein Aktionsbündnis gegründet.
  2. Die Zweiteilung der Krankenversicherung ist schon lange ein sozialpolitisches Reizthema. Neue Zahlen der Bertelsmann Stiftung zeigen, wie ungerecht die Aufteilung in ein gesetzliches und ein privates Krankenversicherungssystem ist: Privatversicherte verdienen durchschnittlich mehr als gesetzlich Versicherte, auch sind sie gesünder. Diese Ungleichheit sorgt dafür, dass gesetzlich Versicherte deutlich mehr zahlen als sie innerhalb eines einheitlichen Systems müssten.
  3. Unter dem Titel „Nordrhein-Westfalen – hier hat Alt werden Zukunft“ im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen wird eine digitale Landkarte erstellt, auf der herausragende Angebote zu den Themen Teilhabe und Integration älterer Menschen vor Ort veröffentlicht werden.
  4. Eine zuverlässige interprofessionelle Zusammenarbeit, also die Kooperation über Professions- und Organisationsgrenzen hinweg, ist in der Kinder- und Jugendhilfe längst noch nicht überall etabliert. Anders in Baden-Württemberg: Hier startete vor 10 Jahren das Projekt 'Prävention durch Kooperation'. Im April findet in Berlin deshalb eine Jubiläumstagung statt.
  5. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist über die übermäßige Internetnutzung von jungen Menschen besorgt. Mehr als jede*r fünfte Jugendliche zeigt laut Studienergebnissen problematisches Verhalten bei der Nutzung von Onlinemedien. Aus diesem Grund bietet die BZgA Präventionsprogramme an, z.B. das der 'Net-Piloten'.

Über SYSTEAMS

SYSTEAMS ist ein dialogisches Netzwerk zur Erforschung, Anwendung und dem Praxistransfer systemischer Methoden, Handlungsmodellen und Theorien in Sozialer Arbeit.

Ausdruck dafür können Publikationen sein wie die 69 Leuchtfeuer von Kleve und Wirth, hier geht's zur Leseprobe. Hier geht's zur Audio-Lesung

Seit dem Jahr 1996 bis heute gibt es eine thematische Verkettung von Publikationen, die als Meilensteine postmoderner Theoriebildung gelesen werden können.

Die Ausgangspunkte sind Mehrperspektivität, Vielfalt und die Ambivalenz von Wirklichkeit und Möglichkeit als Grundlagen für systemisch angewandte Sozialtheorie.

Ambivalenz soll nicht psychologisch, sondern soziologisch verstanden werden als Unbestimmtheit der beiden Werte durch ihre unentscheidbare Beziehung zueinander.

Lebensführung verweist auf das Umgehenkönnen mit Ambivalenz, also mit der Unentscheidbarkeit, wie wirklich die Wirklichkeit ist, und welche Möglichkeiten potentiell verfügbar sind.

Werfen Sie doch noch einen Blick auf die letzten Facebook bzw. Twitter-Beiträge oder das LinkedIn Profil von Jan V. Wirth.

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Handlungsmaxime

1. Achte auf Komplexität

2. Schätze die Vielfalt

3. Respektiere Autonomie

4. Würdige die Wirklichkeit

5. Imaginiere die Möglichkeit

6. Gestalte und erkenne

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